Über den Sinn und Unsinn guter Vorsätze für 2021

Haben Sie Pläne für das Jahr 2021, um richtig durchzustarten? Muss es immer der Jahreswechsel sein, um sich Ziele zu setzen oder gar Vorsätze zu fassen? Eigentlich sollte man sich vielleicht immer wieder Gedanken machen, was man ändern möchte. - 75 mögliche Vorsätze zum Download! "

Vorsätze zum Download

Die einen nehmen sich an Silvester alles Mögliche für das neue Jahr vor und werfen nur wenige Wochen später alles wieder über den Haufen. Nicht umsetzbar, zu wenig Selbstdisziplin, die Mitarbeiter spielen nicht mit… es gibt ja immer triftige Gründe dafür. Deshalb nehmen sich die anderen erst gar nichts vor.

Aber ist das die bessere Variante? Wie wäre es, die guten Vorsätze einfach umzubenennen, zum Beispiel in „Plan A 1“. „Plan A 2“ etc.. Und mit einem zusätzlichen Plan B in der Tasche kann dann nichts mehr schief gehen.

Schauen wir uns einige gute Vorsätze an, die durchaus sinnvoll wären:

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Vorsatz #1: Fit sein für das Unternehmen 4.0

Laut einer aktuellen Studie des Personaldienstleisters Hays in Zusammenarbeit mit dem Markforschungsinstitut Rheingold wollen 87 Prozent der deutschen Unternehmen die Digitalisierung vorantreiben. Das erfordert neue Skills und Kompetenzen von Führungskräften, bietet aber auch große Chancen – nicht nur auf mehr Erfolg des Unternehmens, sondern auch auf den persönlichen. Plan A: Nehmen Sie sich vor, mehr Fortbildungen zu besuchen. Nur, wenn Sie selbst die digitalen Instrumente beherrschen, können Sie auch Ihre Mitarbeiter dazu motivieren, die Veränderungen mitzutragen.

Vorsatz #2: Kompetenzen des Teams stärken

Als Führungskraft haben Sie Managementaufgaben, das entscheidungsrelevante Fachwissen sollten Ihre Mitarbeiter haben. Damit Sie Aufgaben an Ihr Team delegieren können, sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Mitarbeiter weiterentwickeln können, etwa durch das Angebot von Fortbildungen und Schulungen oder zu persönlichen Gesprächen, wie die einzelnen Kompetenzen der Team-Mitglieder effektiver genutzt werden könnten. Wenn das Team Verantwortung übernehmen kann, schafft Ihnen das mehr Raum für die eigenen Aufgaben – und spart letztendlich Energie.

Vorsatz #3: Die Mitarbeiter und sich selbst motivieren

Laut Führungskräfte-Radar 2019, den die Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung (RMI) an der Universität Witten/Herdecke erstellte, fühlt sich etwa ein Drittel aller Führungskräfte in Deutschland überlastet und verunsichert. Genau diese Befragten sind es auch, die meist unzufrieden mit ihrem Team sind. Das Problem: Die eigene Unzufriedenheit wirkt sich auf die Stimmung im Team aus und umgekehrt. Vorsatz #3 ist schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung. Doch ein fachlich kompetentes Team reicht nicht aus. Drehen Sie an der Stimmungsschraube: Motivieren Sie Ihr Team, indem Sie ihm optimale Arbeitsbedingen schaffen, etwa durch flexible Arbeitszeiten, ergonomische Arbeitsplätze oder Boni für gute Leistungen. Ist das Team motivierter, wird sich auch bei Ihnen mehr Zufriedenheit einstellen und der eigenen Motivation einen Schub geben.

Vorsatz #4: Ziele für die eigene berufliche Karriere stecken

Wo möchten Sie beruflich in fünf Jahren stehen? Erfüllt Sie Ihr derzeitiger Job? Analysieren Sie den Ist-Zustand und Ihre Rolle im Unternehmen und definieren Sie Ihre persönlichen Wünsche und Ziele. Vielleicht möchten Sie im Unternehmen lieber andere Aufgaben übernehmen oder eine besser bezahlte Position einnehmen? Oder zweifeln Sie am Sinn Ihrer Tätigkeit und möchten etwas völlig anderes machen? Nur, wenn es ein Ziel gibt, kann man darauf hinarbeiten. Haben Sie Ihr Ziel vor Augen, werden Sie feststellen, dass sich plötzlich der Fokus Ihrer Wahrnehmung ändert und Sie viele Dinge aus einer anderen Perspektive sehen oder dass Sie Menschen kennenlernen, die Ihnen auf dem Weg zur beruflichen Veränderung helfen können – oder Sie fassen endlich den Mut, mit der Unternehmensleitung einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Vorsatz #5: Klimafreundlich agieren

Sie möchten Ihre Firma oder Ihre Abteilung nachhaltiger gestalten? Dann fangen Sie mit der Kaffeemaschine für Kapseln an und ersetzen Sie diese durch einen Kaffee-Vollautomaten. Oder motivieren Sie Ihre Mitarbeiter durch eine kleine Belohnung, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu fahren oder schaffen Sie im Intranet eine Möglichkeit für die Bildung von Fahrgemeinschaften. Ist erst mal ein klimafreundliches Bewusstsein in der Belegschaft entstanden, kann man größere Schritte planen.

Weitere fünf gute Vorsätze für mehr Jobzufriedenheit:

  • Auszeiten nehmen: In der Mittagspause das Handy für 15 Minuten ausschalten oder feste Zeiten in der Woche einplanen, die Sie ausschließlich der Familie, Freunden oder sich selbst widmen.
  • Mehr für die eigene Gesundheit tun: Der Job kostet viel Kraft, die sollte nachgetankt werden. Wenn die Zeit nicht für regelmäßigen Sport reicht, dann wenigstens gesund ernähren mit Vollkornprodukten, Obst und Gemüse und Power-Snacks, etwa Nüsse.
  • Mehr Weiterbildung: Seminare und Schulungen für die eigene Weiterentwicklung besuchen und vielleicht ein Abonnement für eine Fachzeitschrift abschließen
  • Prioritäten setzen: Nicht alles auf einmal machen wollen, sondern eins nach dem anderen angehen. Das schafft auch Klarheit im Team.
  • Vorbild sein: Alles, was man von seinen Mitarbeitern fordert, selbst vorleben (eine große Herausforderung, weshalb ein Plan B sinnvoll wäre).

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